Schreibwerkstätten: Gemeinsame Arbeit am Text

literarisches schreiben lernen

von Melanie Schultz

Für unzählige Menschen ist das Schreiben ein Hobby, dem sie im Stillen nachgehen. Viele schreiben für die Schublade und sind damit zufrieden. Andere sind eher daran interessiert, auch gelesen zu werden. Und hier beginnen oft die Zweifel: Stößt die Geschichte, die ich für unglaublich spannend halte, auch bei anderen auf Interesse? Treffe ich den richtigen Ton? Kann ich mit der Sprache gut genug umgehen? Wenn sie solche Gedanken quälen, könnte sich der Besuch einer Schreibwerkstatt für Sie lohnen.

Wertvolles Feedback

In Schreibwerkstätten lesen die Mitglieder ihre Texte in kleiner Runde vor und besprechen sie anschließend. Das kann Ihnen sehr dabei helfen, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie Ihre Texte ankommen. Es ist fast unmöglich, die eigene Schreibmacken objektiv zu beurteilen – Feedback hilft da ungemein! Die Bedingung ist natürlich, dass Sie gut mit Kritik umgehen können und sie nicht als persönliches Werturteil begreifen. Der Sinn einer Schreibwerkstatt besteht nicht darin, einen Kreis treuer Fans aufzubauen. Das gemeinsame Ringen um jede Formulierung sollte Ihnen Spaß machen!

Gleichgesinnte treffen

Mit Sicherheit werden Sie in einer Schreibwerkstatt Menschen treffen, die davon träumen, etwas zu veröffentlichen, oder die vielleicht sogar ihr eigenes Buch verlegen wollen. Da liegt es nahe, sich zu vernetzen und Anregungen von anderen passionierten Schreibern zu erhalten, auf die Sie sonst wohl nie gestoßen wären. Auch auf www.buchschreiben.com finden Sie wertvolle Hinweise. Übrigens: Öffentliche Auftritte sind fester Bestandteil vieler Schreibwerkstätten. Wenn Sie es lieben, Szenen, Gedichte oder kurze Geschichten vor Publikum zu präsentieren, werden Sie dabei auf Ihre Kosten kommen!

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